Im Frühjahr 2001 wurde
ich angesprochen, ob ich nicht als zusätzlicher, freiberuflicher
Ausbilder der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik Großbeeren
e.V. arbeiten wolle. Ich sagte sofort zu. Ich erinnerte mich
an meine eigene Ausbildung zum Landschaftsgärtner und speziell
an die überbetrieblichen Ausbildungsblöcke, in denen
uns ältere, drahtige Herren mit erstaunlichen Fähigkeiten
nicht nur im Garten- und Landschaftsbau mit Bereichen des Berufsalltages
vertraut machten, die in den Betrieben nicht oder nur wenig
angesprochen wurden. Nun wurde auch ich in dieser Disziplin
tätig. Die Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungs-Verordnung
AEVO hatte ich bereits vor einigen Jahren bei der IHK Berlin
abgelegt. Zudem verfügte ich über Erfahrungen in der
Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. |
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Es gefiel mir sehr gut, dort
auf interessierte und motivierte Auszubildende zu treffen, dort,
wo ihnen der "Stand der Dinge" vermittelt wurde. Aber
ich traf auch junge Menschen, die von den Sachbearbeitern ihrer
Arbeitsämter in diesen Beruf gedrängt worden waren,
traf auf gepflegte Gleichgültigkeit und Langeweile. Ich
konzentrierte mich auf das entgegengebrachte Interesse. Ein
Jahr lang betreute ich Lehrlinge des LAGF-eigenen Ausbildungs-Förderungswerks.
Dann versiegten dort durch das wachsende Elend in den öffentlichen
Kassen die Mittel für freie Mitarbeiter.

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